
Our Keks made it! Finally, it is in the water – after we had overcome quite a few obstacles on our way to the harbour..
On Monday 7/20 the big day had come when we did the transport from the garden where it lied it before to the harbour in Sinzing. Therefore, we organized two experienced men (thanks again, bernd and martin)who came with a tractor and a trailer (which seemed to be a bit small to us) to get us there. We managed to fit through a pretty narrow railway underpass, then to climb a 14% incline.. At the harbour our Keks was craned off the trailer and put on the ground for us and our kind helpers (especially ingo the metal worker and all the others who came) to fix the extension at the end of the raft (an extra barrel on each side). As it was being put into the water it was a thrillingl moment for us – you can’t do anything anymore – it just has to swim! But it did. And it floated even better than we had expected! When we were paddling to our place in the harbour, we were really happy to be here – on the water with nice people, just enjoying the evening sun while sitting on that homemade little raft! Even if it looked a bit scruffy beneath all those polished yachts, we were really proud of our ugly duckling! So we stayed on bord for another few hours and had a little picknick..
Unser Keks hat’s geschafft. Trotz einiger Hindernisse auf dem Weg ist er jetzt endlich in seinem Element gelandet… Am Sonntag haben wir noch die Metalladapter für eine Verlängerung angeschraubt, die Fender angebracht und die restlichen Bodenbretter draufgenagelt. Auf den einen oder anderen Helfer musste man zwar eher aufpassen, aber dafür leisteten andere Arbeit für zwei… Danke an die, die nicht nur die Biervorräte minimierten! Abends war der Keks dann soweit transportbereit, jetzt fängt das Zittern an.
Montag früh ging’s dann los: Kein Werkzeug vergessen, alle Beteiligten organisieren, von Schlosser bis Kranführer und Transportteam liefen die Fäden bei Steffi zusammen.
Vormittags haben wir mit Miniventilen und Fahrradpumpen die Fässer ausgebeult und sind dann später die Transportstrecke abgefahren, da wir mit diesem schrägen Gefährt nicht auf jeder Straße auftauchen konnten. Kenne deine Feinde! Unsere hießen Bahnunterführung
, 14% Steigung und Baustelle…
Der Transport an sich war für uns eine zittrige Angelegenheit, der Keks hüpfte ein bisschen auf seinem Anhängerbettchen herum, nach vier Jahren endlich wieder den Duft der Freiheit in der Nase! Die Namen der Dörfer, die auf dem Weg zum Wasser liegen, sind exotisch, Bergmatting und Alling die normaleren Kandidaten – als wir dann aber den Sinzinger Yachthafen erreichten, und der Keks dann wieder friedlich schlummerte, waren wir gezwungen, ihm mit wilden Kranereien den Schlaf zu rauben. Zuerst vom Anhänger auf den Boden, dann die Verlängerung hinten drangeschraubt, und als vorerst letzte fremdbestimmte Aktion: das letzte Kranen ins Wasser.. So stabil ist der Keks, dass er sich kaum bog, kaum krachte und am Ende optimalen Tiefgang zeigte. Wir paddelten ihn zu unserem Platz am Gästesteg, vielleicht von den kleinen glänzenden Motorbooten als hässliches Entlein verspottet, aber stolz wie Harry. Der Keks fährt sich erstaunlich leicht durch den Katamaranunterbau und liegt gut austariert im Wasser.
Nach diesem Tag voller Umplanungen und schräger Aktionen, Zittern und Überraschtwerden belohnten wir unsere Helfer und uns noch mit einem kleinen Picknick an Bord, schön endlich auf dem Wasser zu schaukeln…